Sebastian Dettweiler aus München schreibt derzeit seine Diplomarbeit zum Thema „Consumer Created Advertising“. Er entwickelte ein Werbewirkungsmodell, das er nun empirisch überprüfen will. Zu diesem Zweck führt er gerade einen Pretest zur Auswahl der „besten“ Spots durch. Er hat mich gebeten, seine Umfrage bekannt zu machen. Aber gerne: http://www.unipark.de/uc/m_lmu_brudler_ls/43f1/
The year the media died
19. Juni 2009Auf die Gefahr, erneut themenfremd zu schreiben, aber so themenfremd ist es ja eh nicht. Ein großartiges Musikvideo über den Niedergang der klassischen Medien, über knirschende Businesspläne, über Online-Werbung, und mehr :
Mad Avenue Blues: “Bye, bye, those big upfront guys.”
SPAM: Gefahr für E-Mail-Marketing
19. Juni 2009Der Massenversand von unerwünschter E-Mail-Werbeung hat das Maß des Erträglichen bereits überschritten. Das sehen auch die Internet-Nutzer so. Für die aktuelle W3B-Studie vom April/Mai 2009, wurden über 120.000 deutschsprachige Internet-Anwender befragt. Spam wird von mehr als jedem Fünften (21%) als größter Störfaktor bei der Nutzung des Internet empfunden.
300 Immobilien-Domains zu verkaufen
6. Juni 2009Im Auftrag eines Kunden verkaufen wir ein Domainpaket, bestehend aus 300 Domains zum Themenbereich österreichische Immobilien. Bei Interesse bitte vollständige Liste und Preis per Mail anfordern. Das Paket soll möglichst als Ganzes oder in großen Tranchen abgegeben werden. Der Erwerb einzelner Domains ist nicht möglich.
WebAd 2009 – Die Gewinner
30. Mai 2009Der größte österreichische Preis der Onlinewerbung, der IAB-Austria-Award “WebAd 2009″ wurde im Rahmen einer großen Gala in der ‘Remise’ vergeben. Die Liste der Gewinner inkl. Link zum ausgezeichneten Projekt.
AdWords Anzeigentexte: bitte warten
15. Mai 2009In letzter Zeit nähert sich das Formulieren von Google AdWords-Anzeigen der hohen diplomatischen Kunst. Wie sage ich’s nur, ohne es direkt zu sagen. Jede dritte Werbung wird derzeit genau unter die Lupe genommen, ob sie denn auch den Werberichtlinien entspricht.
So scheint Wein zu den gefährlichen Drogen zu zählen, denn Werbung für einen Heurigen mit besonderem Weinangebot zu machen, grenzt mittlerweile schon ans Unmögliche. Oder nehmen wir Werbung für ganz normale Berichterstattung her. Versuchen Sie einmal in einer AdWords-Anzeige zu erzählen, dass Ferrari wieder keine Formel 1 Weltcup-Punkte gemacht hat, oder es Streit bei McLaren gibt. Oder dass das Red Bull-Team einen dritten Platz bei einem Rennen eingenommen hat.
In den AdWords-Richtlinien empfiehlt Google einerseits völlig zu recht, direkt auf den Kern der Sache loszugehen. Sofort zu sagen worum es geht. Sie kennen ja sicher die abschreckenden Beispiele in Form der AdWordsanzeigen einer großen Online-Auktionsplattform: “Wirtschaftskrise. Kaufen Sie Wirtschaftskrise jetzt.” So etwas ist nicht schön.
Andererseits, wenn das so weitergeht, werden die Anzeigen bald nur mehr noch solche unverfänglichen Texte zeigen dürfen:
“Autorennen: jemand hat gewonnen!”
“Gastronomiebetrieb: bei uns können Sie essen und trinken.”
“Online-Shop: Sie können Produkte kaufen.”
Die Klickraten mag ich mir gar nicht ausmalen.
Gezwitscher allüberall? Wie wichtig ist Twitter?
3. Mai 2009Speziell unter den Internet-Marketing-Experten ist es längst kein Hype mehr. Wer etwas auf sich hält, der hat seinen Acount bei Twitter längst genommen, und zwitschert, was das Zeug hält (”SMS”-artige Meldungen von 140 Zeichen Länge auf der Plattform Twitter verbreiten). Aber wie wichtig kann es für ein Unternehmen nun sein, sich am Gezwitscher zu beteiligen?
Der Einzelunternehmer
Es kommt darauf an. Wer eh schon keine Zeit hat, wer maximal 5 SMS pro Monat versendet, wessen Zielgruppen und Multiplikatoren nicht auf Social Media Plattformen vertreten sind, und schon gar nicht bei Twitter, der wird’s wohl aus guten Gründen bleiben lassen.
Im anderen Fall kann sich Twitter zu einem sinnvollen Marketing Instrument entwickeln. Immer vorausgesetzt, die User, die als Follower eingetragen sind, erhalten mit den Tweets einen echten Mehrwert. Wie z.B. Hinweise auf interessante Artikel, Fotos oder Videos im Netz. Des weiteren wird man wohl über Twitter schnell Beta-Tester finden, Reaktionen zu Artikeln auf der Website einholen, und vor allem die eigene Weiterbildung enorm vorantreiben können. Immer vorausgesetzt, man folgt den entsprechenden Twitter-Accounts, die als sinnhafte Informationsverbreiter dienen.
KMU
Bei einer Firmengröße mit mehreren Mitarbeitern mag sich die Marketing Aktivität bei Twitter schon bezahlt machen. Aber unbedingt notwendig ist sie derzeit wohl nicht. Auch hier gilt: wie gut sind die verschiedenen Zielgruppen (Kunden, Partner, Journalisten, Multiplikatoren) mit fortgeschrittenem Online Marketing erreichbar, wie viel haben Sie laufend mitzuteilen, wie supportträchtig sind Ihre Produkte.
Großunternehmen
Eine Teilnahme bei Twitter ist fast schon Pflicht. Immerhin beträgt die Zahl der Nutzer von Twitter nur in den USA etwa 8 Millionen (März 2009), Tendenz explosionsartig steigend. Für Europa, oder gar Österreich sind uns leider keine Zahlen bekannt. Die Zahl der Twitter-User in Deutschland soll irgendwo zwischen 30.000 und 80.000 liegen, aber jetzt fällt mir gerade die Quelle nicht ein, woher ich das habe.
Zwar scheinen etwa 60% der Neuanmeldungen nach einem Monat das Twittern wieder aufzugeben, aber die aktive Twitter-Gemeinde darf nicht mehr vernachlässigt werden.
So eignet sich Twitter hervorragend
- zur Beobachtung der eigenen Marke
- als Support-Anlaufstelle
- zur Verbreitung von News
- zur Markenbildung generell
Es gibt großartige Beispiele etwa vom amerikanischen Telekom-Unternehmen Comcast, das die Tweets rund um den eigenen Markennamen laufend beobachtet, und im Fall von negativen Meldungen den Kontakt zu den unzufriedenen Kunden aufnimmt. Bezeichnenderweise nennt sich der Comcast-User bei Twitter comcastcares.
Dass die Markenführung aufgrund der zahlreichen und vor allem einflußreichen Social Media Plattformen aus der Hand gegeben wird, wird klassische Marketing-Leute verunsichern. Man wird sich damit aber abfinden müssen, dass sich Kunden in aller Öffentlichkeit leicht über Produkte freuen oder ärgern können. Gerade das Complaint-Management kann von Plattformen wie Twitter enorm profitieren.
Strategien
Da gibt es viele. Und mit einigen werden wir uns auf diesem Blog auch beschäftigen. Aber egal, was Sie mit Twitter vorhaben oder auch nicht vorhaben: selbst wenn Sie heute sicher sind, dass Twitter nichts für Sie ist, reservieren Sie sich am besten jetzt sofort Ihren eigenen Twitter-Account und reservieren Sie damit Ihre Marke bei Twitter.
Nichts wäre ärgerlicher, als in einigen Monaten auf den Twitter-Geschmack zu kommen, und dann auf den eigenen Markennamen verzichten zu müssen, oder ihn mit Anwaltshilfe freikämpfen zu müssen.
Auch uns gibt es auf Twitter:
- twitter.com/webperfect (Harald)
- twitter.com/ewerkstatt (Heinz)
Ein Klassiker des Direkt-Marketing
2. Mai 20093 Dinge die ich an Google ha…, äh nicht so gerne mag
28. April 2009Ding 1
Schon bisher hat Google bei regionalen Suchbegriffen (z.B. “Pizzaservice Wien”, “Restaurant Salzburg”) am Anfang der Trefferliste Ergebnisse aus den Google Maps angezeigt. Bei Suche nach “Online Marketing Wien” profitieren wir davon regelmäßig.
Neu ist seit einigen Wochen, dass Google Maps auch eingeblendet werden, wenn der Suchbegriff überhaupt keine regionale Komponente enthält. Bei der Suche nach “Immobilien” ermittelt Google meine IP-Adresse und blendet an Position 3 der Trefferliste die GoogleMaps mit Wiener Immobilienmaklern ein. Eine mit viel Zeit und Geld auf den Positionen 4-5 platziert Website rutscht so aus dem Blickfeld des Suchenden und verliert massiv an Traffic. DANKE Google.

Ding 2
Naheliegend wäre nun, diese Website wieder in den Fokus des Users (above the fold) zu bringen, indem man für eine gute Position in den Google Maps sorgt. Wer aber nun Tipps dazu von der Agenturbetreuung in Dublin erwartet, wird enttäuscht. Hier die Antwort, die ich auf den Hilfeseiten von Google auch ohne Betreuer gefunden hätte:
“Wie alle Google Suchergebnisse werden auch bei Google Maps die Brancheneinträge nach Relevanz hinsichtlich der eingegebenen Suchbegriffe sortiert, wobei die geografische Entfernung nur einer der Faktoren ist. Manchmal wird deshalb nicht das nächstgelegene Unternehmen angegeben, wenn unsere Suchtechnologie ermittelt, dass ein weiter entferntes Unternehmen eine höhere Relevanz für Ihre Suche besitzt.”
DANKE Google. Also selbst auf die Suche machen. Im deutschsprachigen Web ist zur Optimierung für Google Maps relativ wenig brauchbares veröffentlicht, auf internationalen Seiten bin ich schießlich doch fündig geworden. Ultimate Local Search Optimization Resources: http://tinyurl.com/ckxd2s
Ding 3
Nun zu AdWords. Nehmen wir an, Sie sind Weinbauer im niederösterreichischen Weinviertel. Daher wäre es naheliegend, unter anderem mit den Suchbegriffen “qualitätsweine weinviertel” oder “wein versand weinviertel” oder “blauburgunder niederösterreich” zu werben. Geht aber leider nicht. Trotz eines hohen Qualitätsfaktors werden diese Keywords (und unzählige andere) nicht geschaltet, weil selten danach gesucht wird.
“Die eingegebene Keyword-Wortgruppe hat ein niedriges Suchvolumen und löst keine Anzeigenschaltung aus. Ihre Anzeige wird geschaltet, wenn mehr Nutzer dieses Keyword suchen.”
Dieses relativ neue “Feature” von AdWords führt dazu, dass alle Mitbewerber auf die gleichen, häufig gesuchten Keywords bieten müssen, was naturgemäß die Klickpreise nach oben treibt und den Umsatz für Google erhöht. Unsere jahrelang erfolgreich angewendete Strategie, möglichst viele selten gesuchte Keyword-Kombination mit geringer Konkurrenz und niedrigen Klickpreisen zu finden wird dadurch unmöglich gemacht. DANKE Google.
Etwas völlig anderes
13. März 2009Lassen wir einmal Onlinemarketing beiseite. Sehen Sie sich das folgende sensationelle Video an. Der Künstler kutiman hat aus Videos, die bei Youtube zu finden sind, und die in keinerlei Zusammenhang stehen, ein neues Musik-Video produziert. Wir finden es sensationell. Viel Vergnügen.
Verfasst von Harald Schrefl
Verfasst von Heinz Duschanek
Verfasst von Harald Schrefl 